LEBEN IN GEFANGENSCHAFT
LEBEN IN GEFANGENSCHAFT

Leben und leben lassen!

MUTTERTAG

Muttertag

 

;Dieses Jahr nicht" Ich habe mir vorgenommen das ich, Mutter von vier Kindern eines ist verstorben, mich nicht mehr als Dienstmädchen benutzen lasse. Elf Jahre bin ich jetzt mit meinem Partner zusammen und sein Spruch war immer; du bist ja nicht meine Mutter, da muss ich dir auch keine Blumen geben!"

An Valentinstag meinte er; du bist mit meinem Auto zu schnell gefahren da muss ich dir keine Blumen schenken, ich habe ja die Busse bezahlt!"

Ja bestimmt, Geschenke sollten nicht eine liebe ausmachen, aber nicht mehr geschätzt zu werden kann schmerzen!

Ja - das war am Anfang unserer LIEBE noch nicht so. Nein absolut nicht, denn am Anfang hat er mich auf Händen getragen. Er war wohl noch Verheiratet, aber schon fünfzehn Jahre von seiner Frau getrennt lebend. Er hat mir einen 15 000 Fr. teuren Freundschaftsring übergeben mit dem versprechen sich von seiner Frau zu Scheiden, dann soll dieser unsere Verlobung verkörpern.

Na ja jetzt sind zwölf Jahre vergangen und den Ring habe ich auch nicht mehr. Nein im Gegenteil, heute kann ich froh sein, wenn er etwas an Lebensmitteln einkauft ohne es zu hinterfragen.

Ja ich war einmal eine Klasse Frau heute bin ich ein Frack, zumindest innerlich. Dieser Mann hat mich in Tiefe Depressionen gebracht, so tief das ich an ganz schlimmen Tagen, mich nicht einmal aus dem Haus wage um den Briefkasten zu leeren

Ja, aber heute war ich weg, ich war mit meiner Tochter in den Bergen und wir hatten einen wunderschönen Tag. Nach ein paar schritten, die wir gelaufen sind, haben wir uns ein Feuer angemacht eine Wurst gebraten und ein Glas Wein getrunken. Das war einfach herrlich.

Am Vorabend meinte mein, eben nicht angetrauter, ich könne ja, wenn ich nachhause käme zum Nachtessen Verlorene Eier in Senfsauce kochen.

Als hätte ich nach so einem Ausflug und Besuch bei meiner Mutter, Lust um zwanzig Uhr in die Küche zu stehen und noch irgend jemanden zu bekochen.

Mit murren akzeptierte er das dann auch.

Heute Montag, ich habe mich wohl gestern etwas übernommen, ich habe starke Rückenschmerzen. Es ist wieder einmal so das ich kaum aus meinem Bett komme, vergessen die steile Treppe runter vom Obergeschoss ins Parterre.

Zu allem Schreck entdeckte ich eine Zecke auf meinem Bauch, die ich natürlich sofort mit einer Pinzette versucht habe weg zu nehmen. Ich hatte mich ja vor zwei Jahren impfen lassen gegen die gemeinen Tiere, also betrachtete ich trotz Schwellung die Sache als erledigt.

Gegen Abend kam Josef dann wie meistens angetrunken nach hause. Ich versuchte jedem verbalen Angriff mit schweigen auszuweichen. Das gelingt mir wegen Jahrelanger Übung meistens auch sehr gut, wenn ich auch oftmals auf die Zähne beißen, und ihm in allem recht geben muss.

Sollte ich einmal widersprechen, eskalierte die ganze Sache bestimmt und das muss ich nicht noch einmal erleben, das die Polizei im Haus steht und ihn abführt. Diesen Nervenkrieg muss ich wirklich nicht noch einmal haben.

 

Das wahr etwa vor zwei Jahren,  an einem Abend, er hatte auch wieder einmal zu viel getrunken, da ist es wirklich eskaliert. Ich weiß nicht einmal mehr wieso. Auf jeden Fall kam es so weit, das er meiner Tochter eine Bratpfanne nachwerfen wollte, was ich natürlich verhindert habe, indem ich dazwischen sprang. Nachdem ich verhindern konnte dass er noch einmal auf meine Tochter losgehen konnte, schubste er mich bis ich auf den Salon Tisch fiel und mir einige Rippe quetschte.

Mein Sohn der damals 12 Jahre alt war, rief voller Schrecken heimlich die Polizei.

Nach der Feststellung das ich die Waffen, die Josef besass, schon versteckt hatte, nahmen sie ihn mit, mit dem verbot sich dem Haus, diese Nacht zu nähern.

Unser Leben lang werden wir jene Nacht wohl vergessen können. Meine Kinder und ich schliefen alle im Wohnzimmer, oder wir versuchten es zumindest.

Bei jedem Auto das vorbei fuhr, erschraken wir und jedes Geräusch im Treppenhaus ließ uns auf dem notdürftigen eingerichteten Matratzenlager, aufschrecken.

In panischer Angst, er würde bei uns auftauchen und seine Wut, wegen seiner Festnahme, an uns auslassen, kämpften wir uns durch jene Nacht.

Am nächsten Tag, nachdem ich meine Eltern eingeweiht hatte, versuchten sie ihn dazu zu bewegen das es ein Gespräch gäbe wobei sie anwesend sein wollten.

Nach dem er sein Glücksspiel das er in seiner Stammkneipe jeden Sonntag oder Feiertag spielt, beendet hatte, kamen sie also zu dritt, und wollten wissen was und wie das ganze abgelaufen sei. Ich musste meine blauen Flecken in den Rippen Gegend zeigen und es wurde beschlossen das wir noch einmal einen Versuch starten sollten. Mit dem Vorsatz man könne 8 Jahre nicht einfach wegwerfen.

Wenn ich heute an diesem Abend denke, wäre es bestimmt besser gewesen er wäre schon damals nicht mehr erschienen.

Nein das stimmt auch nicht, eigentlich habe ich damals schon gedacht, das jetzt endlich der Anfang gemacht war für ein friedliches Leben. Und trotz allem dachte ich, dass er sich eventuell ändern würde. Es waren ja doch acht Jahre die wir zusammen waren, die konnte ich doch nicht einfach so wegwerfen.

Ich denke das damals auch noch Liebe im Spiel war, oder auch einfach Gewohnheit?

Wieso hätte ich mich wohl ansonsten auf einen zweiten Versuch diese vollkommen zerrüttete Beziehung zu retten, eingelassen?

Zu allem Elend, kam noch, das wir umziehen mussten. Ich fühlte mich in diesem Haus so wohl. Ich war dort wirklich zuhause, aber wir mussten da raus wegen Verkauf des Objektes.

Dieses Zuhause war kaum zu ersetzen ein großes altes Bauernhaus, mit Blick auf die Berge und das Dorf. Schön abgelegen und doch nah an den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir konnten Kaninchen, Enten und zwei Schweine halten. Katzen und Hunde konnte man laufen lassen ohne sich zu ängstigen dass sie unter das nächste Auto kommen würden. Das Haus stand von Sonnenaufgang bis Untergang nie im Schatten. Einfach ein Märchenhafter Platz.

Nach langer intensiver suche, die natürlich nur auf mich geschoben wurde, hatten wir die zusage auf ein kleines, altes Bauernhaus. Mit der zusage auf einen langfristigen Mietvertrag, verpflichteten wir uns jedoch die Renovation selber zu übernehmen.

Ich hatte beim Gedanken dort einzuziehen, ein mulmiges Gefühl. Ich bin ein Mensch, der die Weitsicht braucht, ich brauche die Natur und die Sonne. Ich kann es nicht haben, wenn mir jeder auf den Teller schaut, wenn ich im Garten sitze.

Und genau dies alles erfüllte dieses Haus nicht.

Erstens stand es mitten im Dorf, Ich hatte auf  keine Seite eine Ecke für mich und das Allerbeste ist, das sechs Monate kein Sonnenstrahl nur in die nähe des Hauses reichte.

Ich kannte den Dorfgeist noch von meiner Kindheit und wusste das hier kein Mensch durch die Türe gehen würde, ohne das es das ganze Dorf in kürzester Zeit wissen würde wer es wahr, was sie antreffen was du gemacht hast, oder ob du eventuell einmal auf der Toilette warst.

Wenn ich meine Bedenken äußerte, kamen so Sprüche wie, ; Dann ziehe ich alleine um, dann kannst du sehen wie du zurecht kommst.“

Ja da wird jeder denken, wieso bist du dann noch mitgegangen? Ich weiss es beim besten willen nicht.

Weil, wenn er Einigermassen nüchtern war oder ist, kommen immer so freundlich, Schatz hier und Schatz da, da denke ich immer noch der muss mich noch Lieben und dann kommt auch Mitleid auf.

 

 

Jetzt die letzten Tage war es eigentlich ziemlich ruhig. Einerseits nehme ich an, das er nach Feierabend nicht mehr so lange in den Restaurants sass, weil bei uns das Rauchverbot eingetreten ist. Und wenn er besoffen war, ist er früh schlafen gegangen.

Wenn ich sage es war ruhig, dann spreche ich natürlich nur von meinem Gefühl, denn bei fremder Betrachtung, hätten Diskriminierungen und Beschimpfungen wie „ was soll ich mir schon eine andere suchen, es kommt ja eh nichts besseres nach, oder du bist ja noch grün hinter den Ohren du solltest erst mal, das alles leisten was ich in meinem Leben vollbracht habe, aber das wirst du nie zustande bringen!“ bestimmt nicht als ruhig benannt!

 

Bis gestern, ich bin etwas früher arbeiten gegangen da ich für ihn ein Kleidungsstück in die Reinigung bringen musste. Als ich um 21.30 Uhr nach hause kam, fuhr er mich schon schnippisch an, wo ich so lange gewesen sei. Ach nein er hatte mir schon Telefoniert als ich auf dem Nachhauseweg war. Ich biss mir auf die Zähne, da er nach seinem zustand zu bewerten, schon bald ins Bett gehen würde. Dieses tat er dann auch schon bald. Als ich in die Küche ging, sah ich dann auch das er zweieinhalbe Liter Wein getrunken hatte.

Was vorher in der Beiz noch gelaufen wahr, kann ich natürlich nicht einschätzen.

Als er nun schlief, kamen meine beiden Kinder wie jeden Abend, wie die Mäuse aus Ihren zimmern und erzählten mir, wie er über mich gelästert habe.

Er liesse sich doch nicht für dumm verkaufen, solange hätte man doch nicht um diese Räume zu reinigen, ich hätte ja schon bald länger als er auf seiner Arbeit.

So habe er bestimmt über zwei stunden gewettert.

Als ich nach hause kam, konnte er mir das nicht ins Gesicht sagen, nein hinterrücks und dann noch bei meinen Kindern?

Was denkt der sich eigentlich, das die Kinder zu ihm halten, denn solche hinterhältigen Sprüche lässt er immer und ich sage wirklich immer, wenn ich nicht da bin bei meinen Kindern raus. .........

 

 

Das schönste Wetter, aber nein ich sitze wieder einmal zu Hause. Er ist unterwegs beim; EINKAUFEN“ natürlich schon wieder seit sechs Uhr morgens, dann kommt er gegen Mittag nach hause.

Ziemlich angeheitert stellt er mir den Einkauf auf den Küchentisch. Wie immer etwa ist die Einkaufsliste nicht vollständig abgearbeitet, es könnte ja etwas zu fiel sein oder es war zu teuer. Aber den Kassenzettel, legt er mir so hin das ich ja sehe, wie viel er für uns wieder ausgegeben hat und um das zu Unterstreichen, sagt er mir das auch bestimmt noch ein bis zweimal.

Er sieht es einfach nicht, das der Unterhalt für Justin, das Geld das Monika abgibt und mein Verdienst nur in den Haushalt laufen.

Aber mir immer und immer wieder Schuldgefühle zu werfen, da ist er so richtig gut!!

Nachdem ich ihn bekocht hatte, saß er auch wie gewohnt in das Wohnzimmer stellt den Fernseher an und  schaut oder besser gesagt schlief, Sport.

Das kann doch nicht sein, dass wir wieder einmal ein ganzes Wochenende zu Hause in dieser Räuberhöhle sitzen würden und er seine Sportsendungen in sich hinein zieht, und ich mich in meine Computer wellt verziehe.

Also, schaute ich nach wie das Wetter über diese freien Tage sein würde und musste sehen dass über Pfingsten das beste Wetter sein würde. Daher, versuchte ich ihm den Vorschlag zu machen, das wir in unsere Waldhütte gehen könnten. Erstaunlicherweise willigte er ohne Murren ein.

Ich musste zuerst unter die Dusche, bevor ich alles zusammen packen konnte. Als ich fertig war, fand er heraus das ich ihm doch noch die zwischen Mahlzeit, in das Mikrowellengerät schieben könnte. Nach drei versuchen, ihm das essen in der richtigen Temperatur zu servieren und als er gegessen hatte, sollte ich ihm doch bitte Kleider bereitlegen damit er auch noch duschen könnte. Dies erledigte ich ohne Murren und stellte nebenbei, noch sämtliche Lebensmittel und Wäsche für alle bereit  für vier Tage. Als wir dann endlich in sein Auto hockten, fragte ich ihn ob er bei einem Lebensmittelgeschäft anhalten könne, da ich noch Brot und Gemüse holen müsste. Als er mir dann als Antwort gab, ; Für was! “ Konnte ich nicht mehr und gab ihm als Antwort, um den Allerwertesten zu Putzen.

Und es war ruhe.

Endlich oben angekommen, war seine erste Handlung natürlich eine Weinflasche zu öffnen.

Ich packte alles was ich zuhause eingepackt hatte wieder aus und wunderte mich, das alles so schmutzig wahr. Der Kochherd voller Schimmel, der Boden übersät mit Mäusekot und Käfern es roch auch ziemlich muffig Grau. Ich musste mich einfach, was er uns da wieder für einen Bären aufgebunden hatte, als er vor einer Woche erzählte, er wäre hier oben gewesen habe alles kontrolliert und es wäre alles in bester Ordnung.

Ein ausgezehrtes Tor, das verkehrt herum neben der Hütte stand, da verwunderte er sich selber und das hätte er wirklich sehen müssen.

Er ging nach einem Glas Wein auf jeden Fall ins Gras schlafen, denn er hatte ja zuhause schon genügend Zeit sich einige Gläser hinter die Binsen zu laden, das merkte man übrigens auch ganz gut an seinem Fahrstil. Aber wegen seiner Fahrkünsten, musste ihm eine Frau sowieso nichts sagen.

Nachdem ich alles wieder Einigermaßen in Schwung gebracht hatte, entschloss ich mich auch einen Moment hin zu legen.

Ich habe wirklich gut geschlafen wie immer hier oben, (Wenn, ich alleine bin.)

Jedenfalls kam er mich wecken, wahrscheinlich plagte ihn der Hunger.

Als ich auf den Sitzplatz kam, bemerkte ich dass er schon an der zweiten Literflasche  Wein sass.

Auch das Sprechen funktionierte nicht mehr so ganz. Jetzt wahr also wieder Vorsicht geboten, was man spricht oder bestimmt wie man spricht.

Insgeheim dachte ich beim Kochen er solle sich doch möglichst schnell zu saufen, um so schneller ginge er schlafen. Andererseits hatte ich ein mulmiges Gefühl, weil wir hier kein Wohnzimmer hätten, und ich also bei ihm im und unserem Hund Hörbi im Bett schlafen musste. Demzufolge sollte er möglichst lange aufbleiben, weil er dann auch mehr soff und ich somit meine ruhe vor seinen Berührungen habe würde.

Da ich nach diesem doch ziemlich Nerven aufreibenden Tag doch auch ziemlich niedergeschlagen war, ging ich, als ich ihn schnarchen hörte auch ins Bett.

Ich habe miserabel geschlafen. Erstens haben wir hier eine schreckliche Matratze wobei er die bessere Seite zu sich gedreht hat, mit meiner Zustimmung, weil ich sein Gejammer nicht mehr ertragen konnte. Zweitens, ist das Bett nur 1 m 60 breit und damit muss man den Gestank von Alkohol und Rauch noch mehr ertragen, da er ja behauptet, Prothesenträger würden ihren Mund nur am Morgen pflegen. Und drittens beanspruchte der Hund mehr Platz als ich, denn Josef konnte es nicht ertragen, wenn sein Hörbi fror.

Auf jeden Fall war er am Morgen wieder weg, einkaufen und das wisst ihr ja inzwischen was das heisst. Um sechs Uhr in die Kneipe, um acht öffnen die Geschäfte und danach die verschiedenen Kneipenbesuche. Ziemlich genau um zwölf Uhr dreißig kann ich ihn dann in einem ziemlich guten Zustand zuhause erwarten. Das heisst dann meine schreibwaren und Hobbys beiseite legen und ihn unterhalten.

Nein es würde nicht gehen, das ich mich dann alleine beschäftigen könnte, er holt sich dann seine Freizeitbeschäftigung mit allen mitteln. Das heisst im Klartext, seine Geschichten anhören, auch wenn er manchmal nicht mehr weiß, das er mir dies oder jenes schon ein oder auch zweimal erzählt hat.

Nach etwa einem Liter Wein, ist er dann so weit, das er sich hier oben zumindest, irgend einmal ins Gras legt und seinen ersten Rausch ausschläft.

Ich habe ihn noch gewarnt, dass er sich heute nicht an die pralle Sonne legen solle, aber er hat ja sowieso Recht, wenn er sagt, dass er das ertragen könne.

Auch heute machte ich nach den Hausarbeiten einen kleinen Schlaf,  als ich aus dem Zimmer kam, hörte ich dann das Gejammer. Mich hat es vielleicht erwischt, wieso hast du mich nicht geweckt, jetzt habe ich einen solchen Sonnenbrand. Und dann immer und immer das Gejammer. Ich kann es nicht mehr hören.

 

Gott sei Dank, heute kommen meine Eltern auf Besuch. Deswegen bin ich ja eigentlich in unsere Waldhütte gegangen. Denn wenn wir zwei alleine hier sind, habe ich genau die drei vier Stunden, wo er unterwegs ist, wo ich mich hier oben freuen kann. Ansonsten ist es eigentlich mehr Stress als zu Hause. Ja es ist ja einfach so, das ich ihm hier gar nicht ausweichen kann. Sei es nun am Tag, oder auch in der Nacht.

Nein es ist noch schlimmer, hier kann ich keine Ausrede gebrauchen wieso ich nicht in seinem Bett schlafen will. Noch schlimmer dieses Bett ist noch schmaler als das zuhause.

Da wir hier keinen Strom haben, kann ich auch nicht sagen ich seihe am Fernseher eingeschlafen.

Aber eben meine Eltern kommen, und das eigentlich, obwohl sie schon bald in Ferien fahren.

Eigentlich wären sie ja morgen früh schon unterwegs nach Spanien, aber mein Vater muss einen dringenden Arztbesuch noch wahrnehmen und somit fahren sie erst eine Woche später.

Auch Mami und Dädi könnten mir natürlich nicht abnehmen, das ich irgendwann mal ins Bett muss, auch nicht das er sich betrinkt, aber er benahm sich dann immer ganz anders. Wie immer, wenn andere Personen in der nähe waren und es ist auch sonst einfach kurzweiliger für mich.

Wenn er seinen ersten Rausch ausschläft, haben wir, besonders meine Mutter und ich, es meistens Sau glatt zusammen.

Es war auch wirklich ein gutes Wochenende. Vor meinen Eltern muss ich mich ja auch nicht verstellen die kennen die ganze Problematik, verhalten sich jedoch trotzdem neutral.

Gestern also, sind meine Eltern nach hause gefahren jetzt ist wieder Alltag, mit einem Unterschied, er geht den Tag durch arbeiten und ich geniesse meine Waldhütte.

Ich gehe meinem Hobby, der Kräuterkunde und der Fotografie nach und geniesse die Natur. Hier lässt es sich leben, nicht wie zu Hause, wo ich mich im Haus verkrieche und meinen Depressionen ihren vollen Lauf lasse. Ich kann nicht daran denken, denn ich werde so traurig. Was hat dieser Mann nur aus mir gemacht!!!!!

 

Wir sind nun schon zehn Tage in meiner heiss geliebten Waldhütte und mir geht es abgesehen von den Abenden und Nächten, wirklich gut.

Wenn kleine Engel gerufen werden

Diese Geschichte ist noch in Arbeit. Wird wohl noch eine Weile dauern. Eigentlich ist die Lebensgeschichte schon seit 18 Jahren in Arbeit. Der Grund wird wohl sein, weil meine Seele noch immer nicht abgeschlossen hat, das mein damals zwei Jahre altes, gesundes Mädchen ohne Vorwarnung Nacht auf die andere schwerst Behindert war und dann nach zwei Jahren, ebenso unerwartet wieder, über Nacht starb.   

 

Gut Ding hat Weile!!!!