LEBEN IN GEFANGENSCHAFT
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Heute bekommen wir Besuch

so kann das aussehen!!!
so kann das aussehen!!!

Gtt sei Dank, heute kommen meine Eltern auf Besuch. Deswegen bin ich ja eigentlich in unsere Waldhütte gegangen. Denn wenn wir zwei alleine hier sind, habe ich genau die drei vier Stunden, wo er unterwegs ist, wo ich mich hier oben freuen kann. Ansonsten ist es eigentlich mehr Stress als zu Hause. Ja es ist ja einfach so, das ich ihm hier gar nicht ausweichen kann. Sei es nun am Tag, oder auch in der Nacht. Nein es ist noch schlimmer, hier kann ich keine Ausrede gebrauchen wieso ich nicht in seinem Bett schlafen will. Noch schlimmer dieses Bett ist noch schmaler als das zuhause.

Da wir hier keinen Strom haben, kann ich auch nicht sagen ich seihe am Fernseher eingeschlafen.

Aber eben meine Eltern kommen, und das eigentlich, obwohl sie schon bald in Ferien fahren.

Eigentlich währen sie ja morgen früh schon unterwegs nach Spanien, aber mein Vater muss einen dringenden Arztbesuch noch wahrnehmen und somit fahren sie erst eine Woche später.

Auch sie könnten mir natürlich nicht abnehmen das ich irgendeinmal ins Bett muss, auch nicht das er sich betrinkt, aber er benimmt sich dann ganz anders und es ist auch sonst einfach kurzweiliger für mich.

Wenn er seinen ersten Rausch ausschläft, haben wir, besonders meine Mutter und ich, es meistens Sau glatt zusammen.

Es war auch wirklich ein gutes Wochenende .For meinen Eltern muss ich mich ja auch nicht verstellen die kennen die ganze Problematik, verhalten sich jedoch trotzdem neutral.

Gestern also, sind meine Eltern nach hause gefahren jetzt ist wieder Alltag, mit einem Unterschied er geht den Tag durch arbeiten und ich geniesse meine Waldhütte.

Ich gehe meinem Hobby, der Kräuterkunde nach und geniesse die Natur. Hier lässt es sich leben, nicht wie zu Hause, wo ich mich im Haus verkrieche und meinen Depressionen ihren vollen Lauf lasse. Ich kann nicht daran denken, denn ich werde so traurig. Was hat dieser Mann nur aus mir gemacht!!!!!

Wir sind nun schon zehn Tage hier oben und mir geht es abgesehen von den Abenden und Nächten, wirklich gut.

Doch dann kommt ein merkwürdiger Anruf meiner Schwester. Meiner Mutter gehe es nicht so gut mit dem Gedanken das sie übermorgen nach Rimini fahren müsste. Die Gesundheit meines Vaters würde sie beunruhigen, bei dem Gedanken das sie die strecke mit dem Auto Fahren müssten. Sie legte mir ans Herzen ich solle doch etwas unternehmen, ich hätte ja den besten Kontakt. Jetzt im Moment sei er in der Tiefgarage, weil es so schön kühl sei.

Wir legten den Apparat auf und ich versuchte meine Mutter sofort zu erreiche. Immer und immer wählte ich die Nummer aber niemand ging ran. Dann wählte ich die Nummer des mobil Telefons meines Vaters und beim ersten klingeln nahm auch prompt meine Mutter den Anruf entgegen. ,,Rufe schnell Sonnia an, sie solle kommen, Vater liegt auf dem Boden und ich kann nicht weg, da wir zwischen den Autos verklemmt sind.

Ich bejahte beendete den Anruf und wählte die Nummer meiner Schwester. Wie es auch sein sollte, niemand nahm den Anruf entgegen. Inzwischen versuchte auch mein Freund irgend ein Geschwister zu erreichen, aber niemand wahr wohl zuhause. Während der Wählerei zog ich mir ein Kleid über und machte Sepp klar das ich nach Bern fahre. Ich sprang die 15 Minuten bis zum Auto und versuchte trotz Atemnot weiter irgend jemanden in der nähe meiner Eltern zu erreichen denn meine Fahrt würde bestimmt dreisig bis fünfunfirzig Minuten dauern. Ich rief meine Mutter an und versuchte sie zu überzeugen das es doch besser sei die Ambulanz zu rufen. Mein Vater der jedoch einigermassen bei Bewusstsein wahr, weigerte sich strikte dagegen. Und meine Mutter meinte er währe dann böse auf sie. Ich fragte sie nach einem Hausbewohner, den ich dann auch informieren konnte und verständigte die Ambulanz.

Bis ich am Platz des Geschehens war, wahren die Ambulanz wie auch alle meine Geschwister auf dem Platz. Ich bemerkte erst als ich aus dem Auto stieg, das ich keine Schuhe trug und versuchte meine Mutter etwas zu beruhigen.

Nach einigem hin und her, beschlossen wir das ich mit meiner Mutter das nötigste einpacken werde vor allem die, ach so lange Medikamenten Liste und zwei meiner Geschwister dem Krankenwagen nach fuhren. ........